WinterSpa Ritz-Carlton, Wolfsburg

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Reif für die Insel? Dem Alltag entfliehen und so richtig die Seele baumeln lassen? Wer möchte das nicht? Doch es muss nicht immer die Südsee sein. So dachte man zumindest in Wolfsburg und schuf mitten...
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WinterSpa Ritz-Carlton, Wolfsburg

WinterSpa Ritz-Carlton, Wolfsburg
Reif für die Insel - Das WinterSpa des Ritz-Carlton in der Wolfsburger Autostadt

Reif für die Insel? Dem Alltag entfliehen und so richtig die Seele baumeln lassen? Wer möchte das nicht? Doch es muss nicht immer die Südsee sein. So dachte man zumindest in Wolfsburg und schuf mitten in der Autostadt eine Wellness-Insel der besonderen Art: Das WinterSpa. Gebaut wurde es aus vorgefertigten Elementen, wobei auch Produkte aus dem Profi-Sortiment der Sopro Bauchemie zum Einsatz kamen
WinterSpa Ritz-Carlton, Wolfsburg
Das Auto wird gern als liebstes Kind der Deutschen bezeichnet. Da erscheint es geradezu logisch, dass die Marketingexperten des VW-Konzerns in Wolfsburg gleich eine ganze "Stadt" diesem Status-Objekt gewidmet haben. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Seit der Eröffnung im Juni 2000 sind nahezu 10 Mio. Besucher in den 250.000 qm großen Themenpark rund ums Automobil gepilgert, jährlich also über zwei Millionen Menschen.

Mobilität mit allen Sinnen erleben

Inmitten einer einzigartigen Seen- und Parklandschaft gelegen, bietet die Wolfsburger Autostadt ein vielfältiges und spannendes Abenteuer, bietet die Möglichkeit, Mobilität mit allen Sinnen zu erleben. Ob in Filmvorführungen im eigens dafür errichteten Kino oder im AutoLab, wo sich Technik am Auto live erleben lässt, es bleibt keine Frage rund ums Automobil unbeantwortet. Eine Reise durch die Geschichte des Automobils mit echten Klassikern lässt sich bei der Ausstellung im ZeitHaus erleben. Und auch die Kleinen kommen in der Kinderwelt voll auf Ihre Kosten: Auf 600 qm können sie Mobilität aus ihrer ganz besonderen Sicht bestaunen und erleben.

Ein umfangreiches Angebot an Gastronomie lässt auch das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz kommen. Und um seinen Aufenthalt in der Auto Stadt vollends zu genießen, bietet, als ein besonderes Highlight, das Hotel Ritz-Carlton die Möglichkeit, den Aufenthalt in luxuriösem Ambiente zu genießen.

Als integraler Bestandteil der Auto Stadt wurde das Luxushotel ebenfalls im Jahr 2000 eröffnet. Das von Stararchitekt Dr. Gunter Henn entworfenen Gebäude wurde als offener Kreis gestaltet - symbolisch für eine Umarmung und ein herzliches Willkommen. Im Innern, eingerichtet von der renommierten französischen Innenarchitektin Andrée Putman, besticht das Haus durch seine klassische, moderne und warme Eleganz. 174 geschmackvoll gestaltete Zimmer und 21 Suiten laden den Gast zum Genießen und Entspannen ein. Exzellenter Service, herzliche Gastfreundschaft, höchste Qualitätsstandards, moderne Technologie sowie ein kompromissloses Design liefern den Rahmen für einen unvergesslichen und luxuriösen Aufenthalt.

Ein „schwimmendes“ Erlebnis für die Seele

Unter der Bezeichnung „WinterSpa“ bot sich dem Hotelgast wie auch dem Besucher der Autostadt im letzten Winter ein neues, eindrucksvolles Erlebnis. Angedockt an die Hotel-Terrasse des Ritz-Carlton entstand an der Schnittlinie zwischen Industriegelände und 5-Sterne-Hotel auf einem Ponton im Hafenbecken eine energetisierende Wellness-Insel. Geleitet vom Grundthema Wasser erwartete den Besucher auf 130 qm ein vielfältiges Wellness- und Entspannungs-Erlebnis.

Die individuelle Betreuung der Gäste stellte einen wichtigen Bestandteil dieser Wellness-Oase dar. Ob im Raum der Stille oder auf der heißen Steinliege, ob bei einer entspannenden Shiatsu- und Hot-Stone-Massage oder aber in der Energy-Zone - bei einem vom Personal-Trainer nach den persönlichen Erfordernissen zusammengestellten Bewegungsprogramm standen stets die individuellen Bedürfnisse der Besucher im Vordergrund. Die Relaxing-Zone bot dem Gast ein umfangreiches Angebot zum Entspannen und Erholen. Mit der zentralen Sitz- und Liegelandschaft entstand zudem ein kommunikativer Treffpunkt, der dem Besucher zur Entspannung und zum inneren Gleichgewicht verhelfen sollte.

Zusätzlich ergänzten Hydrojet-Massagen, so genannte Samadhi-Tanks, eine Qi-Dusche, heiße Steinflächen und die Klangmassage das Angebot in der RelaxingZone. Im dritten Bereich, der VitelGenussZone, halfen vitalisiernde Essenzen, Algendrinks, natürliche Refresher sowie ein asiatisches Tee-Repertoire, Körper und Geist des Besuchers neu zu beleben und so sein körperliches Wohlbefinden zu stärken. Anschließend an die Wohlfühl-Behandlungen konnte man dann im Schweizer Chalet sein leibliches Wohl auf herkömmliche Weise, z.B. mit heißer Schokolade oder Calvados-Punch, befriedigen.

WinterSpa Ritz-Carlton, WolfsburgWinterSpa Ritz-Carlton, Wolfsburg
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Optimiertes Verlegekonzept entwickelt

Geplant wurde die Wellness-Insel von den für ihre innovativen Konzepte bekannten Hamburger Architekten Stephanie König und Roderick Vearncombe - mit viel Gefühl für Form und Material. Die Pavillons auf dem schwimmenden Ponton wurden komplett in Fertigteilweise hergestellt und die einzelnen Module, die eine Größe von 8x2x4 Meter (Länge x Breite x Höhe) hatten, vor Ort nur noch zusammengesetzt. Zuständig für die Herstellung der Fertigteilelemente war die Fa. Oellrich Holzbau in Hollern-Twielenfleht nahe Hamburg. Als Wände und Böden der transportablen Module kamen OSB-Platten zum Einsatz. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Verlegung von Betonwerksteinplatten der Marke „Interior Design mit fibreC“ im Format von 350x100 cm auf diese Unterkonstruktion dar. Bei diesen Platten handelte es sich um einen speziellen Glasfaserbeton, wie er unter der Bezeichnung „fibreC“ von der Rieder Faserbeton-Elemente GmbH im bayerischen Kolbermoor produziert und vertrieben wird. Die Bezeichnung ist abgeleitet von „fibre concrete“ und steht für einen Werkstoff, der die Vorteile von Beton und Glas vereinen soll. Das Material besteht daher aus einer speziellen Betonmatrix samt einer Armierung aus Glasfaser. Dies lässt eine sehr schlanke Bauweise der Elemente zu, die dennoch hochbelastbar sind.

Ein Problem solcher Platten ist jedoch ihre eventuelle Verformung während bzw. nach der Verlegung. Diese als konkave „Aufschüsselung“ bekannte Gefahr resultiert aus der Wasseraufnahme aus dem Verlegemörtel bereits in der frischen Mörtelbettphase; denn die Feuchtigkeitseinwirkung durch einen hydraulisch erhärtenden Verlegemörtel führt zu einer Ausdehnung in der Platte und somit zu einer ungleichmäßigen Verformung. Diese Gefahr ist umso größer, je großformatiger und je dünner die Platten sind. Wichtig ist dabei, dass man das Verformungsmaß des Belags kennt. Die fibrecC-Platten wurden daher zunächst im Labor der Sopro Bauchemie mit modernsten computergesteuerten Prüfverfahren einer Verschüsselungsprüfung unterzogen, um ihr maximales Verformungsmaß zu ermitteln. Darauf abgestimmt konnte dann die Auswahl des Klebers erfolgen. Da im vorliegenden Fall eine besonders hohe Verschüsselungsneigung der Platten festgestellt wurde, musste ein wasserfrei erhärtender Reaktionsharzkleber zum Einsatz kommen, so dass das Einwirken von Wasser ausgeschlossen werden konnte. Dementsprechend wurde zur Verklebung der Sopro PU-Kleber verwendet, ein zweikomponentiger, heller Polyurethan-Reaktionsharzklebstoff, R1 T nach DIN EN 12004. Er eignet sich speziell auch dort, wo auf kritischen Untergründen erhöhte Anforderungen an Haftzugfestigkeit und Haftscherfestigkeit, aber auch an Elastizität und Wasserdichtigkeit gestellt werden.

Um im gesamten Wellness-Bereich für eine angenehme Temperierung des Bodens zu sorgen, wurde unter die Platten zusätzlich noch die Sopro Elektro-Fußbodenheizung eingebaut. Es handelt sich dabei um eine Elektroheizmatte mit geringer Aufbauhöhe zum Einbau direkt unter Naturstein- und Keramikbeläge. Durch ihre milde Strahlungswärme sorgt sie für ein behagliches Raumklima. Besonders wirtschaftlich lässt sie sich - wie im vorliegenden Fall - in Kombination mit der Sopro FliesenDämmPlatte einsetzen, da hier die Heizleistung nochmals erhöht werden kann.

Die beim Bau verwendeten Sopro-Produkte:
Bautafel
Planungsbüro:
könig + vearncombe architekten, Hamburg
Generalunternehmer:
js.services GmbH, Kaufungen
Verlegebetrieb:
Fa. Oellrich Holzbau, Hollern-Twielenfleth
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