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Klimahaus® Bremerhaven |
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Klimahaus® Bremerhaven
| Auf dem 8. Längengrad um die Welt
| Aus der Ferne betrachtet könnte es ein Schiff sein oder eine Wolke. Das Klimahaus® Bremerhaven, zukünftige Kernattraktion des Alten/Neuen Hafens, ist etwas Besonderes: Es lädt seine Besucher ein zu einer Reise rund um die Welt entlang des 8. Östlichen Längengrades durch acht Länder und ihre unterschiedlichen Klimate. Mit diesem einzigartigen Konzept stellt das Klimahaus® ungewöhnlich hohe Ansprüche an die gesamte Gebäudearchitektur.
|  | | Auf dem Hafengelände der Weserstadt entstehen für 300 Millionen Euro die "Havenwelten": Unter anderem sollen hier ein neuer Yachthafen und ein dutzend Ausstellungshäuser entstehen. Bereits geöffnet haben das Deutsche Auswandererhaus, das Deutsche Schifffahrtsmuseum und der Zoo am Meer. Doch über der Hauptattraktion kreisten bis vor kurzem noch die Baukräne: Im Juni 2009 soll das Klimahaus fertiggestellt sein, ein Gebäude mit aufwändiger Architektur: Über die 125 lange und 82 Meter breite Innenkonstruktion aus Beton wölbt sich eine futuristisch geschwungene Hülle aus Glas. |  |  | Spektakulär fallen auch die rund 150 Räume im Inneren aus. Die Idee: Von Raum zu Raum sollen die Besucher von Bremerhaven aus auf dem achten östlichen Längengrad einmal um die Welt reisen und dabei neun verschiedene Klimazonen kennen lernen; der Weg wird steile Felsen hinaufführen und in tiefe Gletscherspalten hinein, durch heißen Wüstensand und schwülen Regenwald, sogar durch Unterwasserlandschaften mit eigens gezüchteten Fischen und Korallen. Viele Räume im Klimahaus zeigen, dass Menschen auf anderen Kontinenten - vor allem in Afrika - viel stärker unter den Folgen des Klimawandels leiden werden als die Europäer. Gleichwohl kann Jeder im Alltag eine Menge tun, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren - und so helfen, die drastischen Folgen des Klimawandels in anderen Ländern zu mildern. Um das zu verdeutlichen, soll es dutzende Experimentierstationen im Klimahaus geben, etwa einen Fahrsimulator, auf dem die Besucher spritsparendes Fahren üben können. Nachhaltigen Eindruck dürfte auch jene Station hinterlassen, an der man sich seine eigene CO2-Bilanz ausrechnen lassen kann.
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| Hohe Ansprüche an die gesamte Gebäudearchitektur
11.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, Experimentierstationen und Multimedia-Installationen - das Klimahaus wird viel Energie verschlingen. Durch ein ausgeklügeltes Energiekonzept wollen die Betreiber zwar nach eigenen Angaben fast die Hälfte des Bedarfs mit regenerativer Energie decken. Für die andere Hälfte werden sie jedoch auf konventionelle Energie zurückgreifen müssen. So wird das Klimahaus mit dem Makel leben müssen, über den Klimawandel aufklären zu wollen - und doch selbst ein wenig zum Klimawandel beizutragen. Einer, der sich dieser Herausforderung gerne stellt, ist der Bremer Architekt und Generalplaner Thomas Klumpp, der bereits mit dem Universum® Science Center Bremen eine erfolgreiche Freizeitimmobilie entworfen hat. Für die planerische Umsetzung ist die Bremer Niederlassung Eickworth-Iggena der agn Niederberghaus und Partner GmbH verantwortlich. | |
| | Das Haus besteht eigentlich aus zwei voneinander getrennten Körpern. Die Außenhülle aus Glas und das Dach mit seiner Trägerkonstruktion aus Aluminium umgeben eine Innenkonstruktion aus Beton. Bereits von Außen kann der Besucher so erkennen, was ihn im Inneren des Gebäudes erwartet. Ein weiterer Vorteil der Trennung von Innenaufbau und Fassade: Die Zirkulation der Innenluft und die Sonneneinstrahlung werden zur Belüftung und Klimatisierung des Gebäudes genutzt. Die unverwechselbare Architektur des Gebäudes konnte erst durch den Einsatz neueste Computertechnik ermöglicht werden. Keine Glasscheibe der 10.000 Quadratmeter großen, sanft geschwungenen Fassade gleicht der anderen. Die aufwändige Inszenierung der drei Themenwelten „Reise“, „Elemente“ und „Perspektiven“, durch die sich der Besucher im Klimahaus® bewegt, fordern bei einer Länge von 125 m und einer Breite von 82 m eine Bruttogesamtfläche von 18.800 Quadratmeter. Der gesamte Innenraum des Klimahaus® umfasst eindrucksvolle 160.400 Kubikmeter. | Die beim Bau verwendeten Sopro-Produkte
Beim Bau des Klimahauses Bremerhaven kamen im gesamten Foyer sowie auf den Treppen und Übergängen ca. 4.500 m² Natursteine (Granit) aus China (Padang G 654) sowie in den sanitären Anlagen 1.500 m² Fliesen und ca. 700 m² Mosaikverlegung zum Einsatz. Sie alle wurden mit Produkten der Sopro GmbH verlegt und verfugt. Im Einzelnen waren dies:
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Bautafel
| Bauherr:
| BEAN Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen GmbH & Co. als Vertreterin der Stadt Bremerhaven
| Konzept und Projektmanagement:
| Petri & Tiemann GmbH
| Architekt und Generalplaner:
| Thomas Klumpp
| Planerische Umsetzung:
| Bremer Niederlassung Eickworth-Iggena der agn Niederberghaus und Partner GmbH
| Gesamtprojektsteuerung:
| Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH (STÄWOG)
| Fertigstellung:
| Juni 2009
| Verlegebetrieb:
| Leymann Keramikbau GmbH +Co KG, 27232 Sulingen
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