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Fluggastterminal Baden-Airpark |
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Auf solidem Grund gebaut
7.300 Quadratmeter Betonwerkstein auf Verbundabdichtung von Sopro verlegt
|  | Dank Globalisierung und günstiger Flugtickets haben Regionalflughäfen in Deutschland derzeit Konjunktur. Der Baden-Airpark bei Baden-Baden zählt inzwischen bundesweit zu den größten. Im Herbst vergangenen Jahres wurde ein neues Fluggastterminal eingeweiht. Bei der Abdichtung der Bodenplatte aus Stahlfaserbeton kam eine Verbundabdichtung der Sopro Bauchemie zum Einsatz.
Der Baden-Airpark liegt auf einem Konversionsgelände des ehemaligen kanadischen Militärflughafens Baden-Söllingen, direkt am Rhein und in unmittelbarer Nähe zur französischen Grenze. Sein Einzugsgebiet umfasst daher nicht nur die Großräume Baden-Baden und Karlsruhe, sondern auch das benachbarte Elsass. In den letzten Jahren bescherten ständig neue Passagierrekorde und stetig wachsende Auslastungszahlen dem Flughafen zusätzliche Flüge im Linien- und Pauschalreiseverkehr. Im vergangenen Jahr nutzten bereits rund 700.000 Fluggäste den Baden-Airpark. Für das Jahr 2010 wird eine Verdoppelung des Passagieraufkommens auf rund 1,5 Millionen Passagiere erwartet. Diese positive Entwicklung des Baden-Airpark war auch der Grund für den im vergangenen Jahr realisierten Bau eines neuen, modernen Terminals.
Bodenplatte aus Stahlfaserbeton
Bevor im September 2005 der erste Fluggast sein Gepäck in dem neuen, 11.000 m² großen Terminal am Flughafen in Rheinmünster aufgeben konnte, galt es eine Reihe planerischer und baulicher Probleme zu lösen. Bei der Planung entschied man sich für eine modulare Erweiterbarkeit des neuen Terminals, sowohl in der angrenzenden Fläche, als auch im Innern des Gebäudes. Entstanden ist eine langgestrecktes, eingeschossiges Gebäude, in dem ohne Niveauwechsel sämtliche Funktionsbereiche eines modernen Flughafens, von der Anfahrt über die Gepäckabfertigung und den Abflug bis zur Ankunft untergebracht werden konnten. Künftig verfügt der Baden-Airpark über 20 Check-in-Counter, acht Abfluggates sowie ein Sammel-Ankunftsgate. Dazu kommen diverse Restaurants und Snackbars sowie eine Reihe von Ladengeschäften.
Basis des neuen Terminals mit seiner hellen Glas-Stahl-Fassade ist ein Stahltragwerk mit Stützrastern von 6 x 6 bzw. 6 x 12 m. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde auf eine Unterkellerung verzichtet, so dass sämtliche Installationen über die Decke verlegt werden mussten. Der Stahlrahmenbau mit seiner Trapezblecheindeckung gründet auf Streifen- und Einzelfundamenten. Eine bauliche Besonderheit stellt dabei die stahlfaserbewehrte, auf eine darrunterliegende Perimeterdämmung aufgebrachte Beton-Bodenplatte dar. Bei dieser Sonderlösung werden dem Betonboden direkt auf der Baustelle Stahlfasern (Drahtfasern mit Endverankerung) beigemischt. Anschließend wird der Belag flügelgeglättet. Zum Schluss werden die im Plan vorgesehenen Schnittfugen angebracht und mit Dehnmaterial versehen. Der Stahlfaserbeton in dieser Form bewirkt zwar keine Erhöhung der Tragfähigkeit des Untergrunds, er führt jedoch zu einer deutlichen Verbesserung der Risseigenschaften des Belags, d.h. Risse können auf diese Weise sehr klein gehalten werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer verbesserten „Nachrissfestigkeit“.
|  |  | Sichere Verbundabdichtung
Bevor auf diesen Stahlfaserbeton insgesamt 7.300 m² Betonwerksteinplatten im Format 40 x 40 cm verlegt werden konnten, galt es, die 16 cm dicke Bodenplatte gegen Wasser abzudichten. Nach Reinigung der Betonoberfläche erfolgte diese Abdichtung feldweise, d.h. auf Flächen von ca. 6 x 12 m, mit der Sopro Dichtschlämme Flex 1-K. Es handelt sich hierbei um eine bewährte, einkomponentige, flexible, zementäre Dichtungsschlämme zum Erstellen von wasserundurchlässigen und gleichzeitig rissüberbrückenden Abdichtungen. Sopro Dichtschlämme Flex 1-K zeichnet sich unter anderem durch einen einfachen Auftrag auch bei kompliziert geformten Untergründen sowie eine sehr gute Verbundhaftung aus. Sie verfügt sowohl über allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse, als auch über ein Prüfzeugnis gemäß ZDB-Merkblatt. Mit dieser Verbundabdichtung ist der weitre Bodenaufbau, d.h. der Betonwerksteinbelag des Terminals optimal gegen Wasser und aufsteigende Feuchtigkeit geschützt. Fachlich betreut wurde das Bauvorhaben sowohl in der Planungs-, als auch in der Ausführungsphase von der Objekt- und Architektenbetreuung der Sopro Bauchemie GmbH in Wiesbaden.
Die beim Bau verwendeteten Sopro-Produkte:
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